Ungerechte Gebührenordnung in neuer Baumschutzsatzung

Als „Sonderbaumfällstrafrecht für Wehlheiden“ kritisiert Norbert Sprafke, Ortsvorsteher von Wehlheiden, die neue Baumschutzsatzung. Es sei mehr als erklärungsbedürftig, warum in Wehlheiden Gebühren für das Fällen eines Baumes gezahlt werden sollen, in anderen Stadtteilen dagegen nicht. „Es ist eine Ungerechtigkeit, dass ein Wehlheider Bürger 25,-€ für das Fällen eines Baumes und 100,-€ für eine Ausgleichsmaßnahme bezahlen muss, während zum Beispiel in Harleshausen kostenfrei abgeholzt werden darf,“ so der Ortsvorsteher.

Die neue Baumschutzsatzung, die nach dem Willen von CDU und Grünen in dieser Form in der nächsten Stadtverordnetenversammlung verabschiedet werden soll, gelte nur für ausgewählte Stadtteile, so Sprafke. Die Auswahlkriterien seien undurchsichtig. Warum die Baumschutzsatzung nicht wie in anderen hessischen Großstädten wie Offenbach, Darmstadt und Marburg Recht für die gesamte Stadt setze, sei unverständlich. Der Ortsvorsteher fordert von CDU und Grüne, eine Baumschutzsatzung für die gesamte Stadt zu beschließen, damit diese Benachteiligung und Ungerechtigkeit hinsichtlich der Gebühren nicht eintrete.



21.09.2004 Entwicklungskonzept