Der Stock-Platz soll schöner werden
Aufhellende Gesichter in Wehlheiden. Wieder einmal scheint sich Wehlheider Eigensinn gegenüber dem Magistrat durchzusetzten. Nach heftigem Drängen des Ortsbeirates scheint die endlose Geschichte „Der Stock-Platz soll schöner werden“ doch noch ein gutes Ende zu finden. Vor knapp zwei Jahren hatten die Wehlheider Bürger, die Wehlheider Vereine, der Ortsbeirat und die städtischen Ämter in einem Workshop eine von allen getragene Planung für den Umbau des Stock-Platzes entwickelt. Der Ortsbeirat wollte sich mit eigenen Mitteln auch finanziell engagieren, aber der Magistrat verweigerte sich. Ortsvorsteher Sprafke befürchtete für den Stock-Platz ein „Umsetzungschaos wie im Vorderen Westen, einen Bebel-Platz im Kleinen.“

Jetzt hat die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung sich das Thema zu eigen gemacht und Mittel für die Umgestaltung des Stock-Platzes beantragt, wie Stadtverordneter Dr. Rabani Alekuzei in der letzten Ortsbeiratssitzung berichtete. Er setzte mit seinem Vorstoß eine Aufforderung des Ortsbeirates an alle Wehlheider Stadtverordneten um. In der Sitzung wurden darum gebeten, dass sich auch die anderen Fraktionen, die im Ortsbeirat vertreten sind, darum bemühen, dass die Fraktionen im Stadtparlament dem Antrag der SPD beitreten. Auch die vom Ortsbeirat bereitgestellten Mittel stehen weiterhin für dieses Vorhaben zur Verfügung, wie Alekuzei mitteilte.

Auch der zweite Teil des Projektes Stock-Platz kommt voran, so Ortsvorsteher Norbert Sprafke. Der Kasseler Künstler Friedel Deventer stellte dem Ortsbeirat mögliche Vorschläge für eine Fassadengestaltung des Hauses Kirchweg 10 vor. Der Ortsbeirat erklärte seine Unterstützung für dieses Projekt. Ortsvorsteher Sprafke und seine Stellvertreterinnen Ingeborg Robert und Marianne Hornung-Grove wurden beauftragt, dieses Projekt von Seiten des Ortsbeirates zu begleiten. Dabei steht die Suche nach Sponsoren für das 15.000 Euro-Projekt im Mittelpunkt.



14.11.2004 Brötchtchentaste 01.11.2004 Bauwägler