06.12.2004 Bauwägler Teil 3

„Mit Schaum vor dem Mund geht der klare Verstand verloren,“ sagt Ortsvorsteher Norbert Sprafke zur Kritik des stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Alfons Spitzenberg an der Beschlussfassung des Ortsbeirates Wehlheiden zu möglichen Standorten für die Bauwägler. „Diese Spitzenleistung christdemokratischer Prosa ignoriert, dass alle vier Fraktionen im Ortsbeirat Wehlheiden gemeinsam den Antrag eingebracht und beschlossen haben“. Spitzenbergs Erklärung sei der Beweis dafür, dass man nicht nur lesen können muss, sondern auch bereit und fähig sein muss, das Gelesene zu verstehen. Weder habe es eine Stellungnahme der SPD Wehlheiden noch der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Wehlheiden gegeben. In dem Beschluß des Ortsbeirates werde weder eine Grundstück für die Bauwägler gefordert noch angeboten. Der Vorwurf Spitzenbergs, unseriöse Politik zu betreiben, ziele deswegen ins Leere, da weder der Adressat des Vorwurfs noch der Gegenstand des Vorwurfs stimmten. Ob es in Wehlheiden ein geeignetes Grundstück gibt, könne der Ortsbeirat nicht beurteilen. Dies sei Aufgabe der hochbezahlten hauptamtlichen Dezernenten und der Verwaltung. Deshalb habe der Ortsbeirat auch kein Angebot abgegeben, sondern nur gesagt, wenn der Magistrat endlich seine Arbeit tun würde, und im Ergebnis ein geeignetes Grundstück in Wehlheiden vorschlagen würde, dass dann der Ortsbeirat diesen Vorschlag stützen würde, wenn der Magistrat zudem das Notwendige tun würde, um die Akzeptanz dieses Vorschlags im Stadtteil zu sichern.
Die Qualität bisheriger konkreter Vorschläge des Magistrats für einen Bauwäglerstandort könne man im übrigen daran erkennen, dass der Standortvorschlag des Magistrats „Wiener Strasse“ selbst von OB Lewandowski als ungeeignet bewertet wurde und deshalb von diesem zurückgezogen wurde.



Nichts neues aus dem Rathaus 22.11.2004 Ortsbeiratssitzung